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Leben in Rio de Janeiro

Was bedeutet Rio für mich ?

Wie ist eigentlich ein Leben in Rio de Janeiro? … das kommt natürlich darauf an, was man daraus macht! Die Stadt scheint voller unendlicher Möglichkeiten zu sein, was unter anderem der Tatsache geschuldet ist, dass Rio de Janeiro sowohl von Bergen und Regenwald umgeben ist, als auch ans Meer grenzt. Das Klima ist tropisch und so findet ein Großteil des Lebens auf den Straßen statt… Wenn man sich nachts in das ehemalige Rotlichtviertel Lapa verirrt, dann wird man von Livemusik und Tanz auf den Straßen empfangen und kann sich auf eine spannende Nacht freuen! Am nächsten Tag könnte der Tag mit einer Fahrradtour entlang der berühmten Strände Copacabana und Ipanema beginnen, dessen Panorama mir immer wieder den Atem raubt… Diese weiblichen Kurven der Strände vermischen sich mit den knapp begleiteten Körpern der Brasilianerinnen und scheint ein Schauplatz der brasilidade zu sein: Ein Mix aus schwarz und weiß, ein Feiern des Fußballs, welcher in tausenden von kleineren Kreisen versucht wird, über dem Boden gehalten zu werden!

 

Videoblog: Leben in Rio de Janeiro, Auslandspraktikumdsc02149-large

Im folgenden Video möchte ich euch einen kleinen Einblick in mein Alltagsleben hier ermöglichen. Ich verbringe 3 Monate in Rio und mache ein Auslandspraktikum in der Heinrich Böll Stiftung, Brasilien. Wenn ihr mehr über mein Auslandspraktikum in Rio erfahren wollt, dann klickt hier.

Die Begeisterung für die Stadt hat mich letztes Jahr (2o15) gepackt, als ich mit dem Rucksack 6 Wochen durch Brasilien gezogen bin und mich in Land und Leute verliebt habe! Natürlich ist Rio de Janeiro auf der einen Seite sehr touristisch und es gibt unendlich viele Sightseeingtouren, die man machen könnte… allerdings gibt es da noch die Cariocas, die Einwohner Rios, dessen Leben ich gerade teilen darf! Ich möchte euch hier ein Rio zeigen, wie ich es erlebe und einen kleinen Einblick in das Leben in diese Stadt geben!

Jetzt hoffe ich aber vor allem, dass euch die Reiselust packt und ihr auch bald ein Ticket nach Rio bucht! 😉

 

 

 

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Praktikum in Rio de Janeiro

Ein Praktikum in Rio – der angeblich schönsten Stadt der Welt!

In diesem Eintrag erzähle ich dir von meinem 3-monatigen Praktikum in Rio de Janeiro! Eigentlich stand von Anfang an der Ort fest: „A Cidade Maravilhosa“.

rio-de-janeiro-1534128_1920Aber zunächst erstmal: Wie findest du das richtige Auslandspraktikum? Schau doch einfach mal hier vorbei – meine Tipps will ich dir nicht vorenthalten. 😉 Ich bin beispielsweise durch Erfahrungsberichte von anderen Studenten meiner Uni in Deutschland auf die Stiftung in Rio gekommen und habe mich dann auf ein ausgeschriebenes Praktikum bei der Stiftung beworben. Nach einem kurzen Skypeninterview mit Landeskundewissen und kurzem Test, ob ich denn auch Portugiesisch spreche, kam die Zusage und ich konnte mich in die Vorbereitungen stürzen… Die Checkliste für dein Auslandspraktikum findest du in diesem Video.

 

Arbeitsalltag

Mein Arbeitgeber ist die Heinrich Böll Stiftung. Ich arbeite in einem der vier Auslandsbüros Lateinamerikas in Rio de Janeiro in Brasilien. Die Stiftung setzt sich hauptsächlich für Menschenrechte, Demokratie, Umweltpolitik und Geschlechtergleichstellung ein. Sie arbeitet mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen und unterstützt so Projekte, die mit den vereinbarten Zielen und Leitbildern der Stiftung übereinstimmen.

Praktikum in Rio de Janeiro: Praktikumsplatz

Arbeitsplatz in der Stiftung

Als Praktikantin habe ich die Chance, die Arbeit der Stiftung näher kennen zu lernen und einen Einblick in die verschiedenen Aufgabenfelder der Programmkoordinatoren (z.B. von Menschenrechten) zu bekommen. Meine Aufgaben bestehen hauptsächlich aus Übersetzungs- und Recherchearbeiten und dem Erstellen des Pressespiegels für die Mitarbeiter der Stiftung. Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit an Veranstaltungen und Diskussionsrunden, welche von der Stiftung organisiert sind, teilzunehmen und mir dadurch einen guten Überblick über den politischen Diskurs zu verschaffen. Nebenbei verbessern sich meine Sprachkenntnisse unheimlich und ich lerne viel über die Arbeit in einem interkulturellen Team. Hierzu werde ich übrigens ein kleines Seminar vorbereiten, um mit den Mitarbeitern in einem interaktiven Vortrag über die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Brasilien zu reden und die Chancen einer interkulturellen Zusammenarbeit herauszuarbeiten.

Meine Motivation

Im Rahmen von meinem Studium „International Cultural and Business Studies“  and der Universität Passau mit dem Schwerpunkt auf dem ibero-romanischen Kulturraum wollte ich unbedingt Erfahrungen in der Arbeitswelt in Lateinamerika sammeln. Also warum nicht ein Praktikum in Rio? Entwicklungszusammenarbeit hat mich seit meinem Freiwilligendienst 13/14 in Kolumbien als mögliches späteres Arbeitsfeld immer schon interessiert und da bot sich das Praktikum hier in der Stiftung natürlich super an!

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Feijão

Typisches brasilianisches Essen: Feijão

Man nehme Reis, Bohnen, Fleisch und ein paar gute Freunde… und schon ist der Nachmittag gerettet! In Brasilien ist der Feijão das Nationalgericht – ein leckerer Bohneneintopf, der fast jeden Tag gegessen wird. Kein Scherz, das wird dir jeder Brasilianer bestätigen.

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Rezept

 

Zutaten

500 g Bohnen, schwarze
300 g Speck, z.B. Gelderländer Bauchspeck
1 Kopf Spitzkohl
1 Lorbeerblatt
1 m.-große Paprikaschote(n)
1 m.-große Tomate(n)
3 Zehe/n Knoblauch
1 kleine Zwiebel(n)
Salz und Pfeffer
 etwas Öl
Portionen

Zubereitung

Feijão (brasilianisches Nationalgericht)

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal

Die Bohnen müssen zunächst gut gewaschen und 12 Stunden eingeweicht werden. (Am Abend vorher einweichen!) Anschließend im Einweichwasser ohne Salz kochen.

Die Tomate halbieren, die Paprika klein schneiden, eine Knoblauchzehe durch die Presse drücken und alles zusammen mit dem Lorbeerblatt zu den auf kleiner Flamme köchelnden Bohnen geben. Nach kurzer Zeit kann man die Haut von Tomate und Paprika herausfischen.
Nach Geschmack mit Pfeffer würzen.

In der Zwischenzeit die Schwarte vom Speck abtrennen und diesen grob würfeln. Nach einer Stunde die Speckwürfel und die Schwarte mit in den Topf geben und noch eine weitere Stunde köcheln lassen.
Abschmecken und gegebenenfalls etwas salzen.

Den Spitzkohl vom Strunk befreien und grob kleinschneiden. Die zwei weiteren Knoblauchzehen auch durch die Presse drücken und mit Öl und Salz in eine Pfanne geben. Darin den Kohl anschwitzen.

Die Bohnen mit Reis und Spitzkohl als Beilagen servieren.

Rheinsteig … auf geht’s: Deutschland zu Fuß erkunden!

Kaum bin ich wieder zurück im guten, alten Deutschland, packt mich die Reiselust. Da ich sowieso der Meinung bin, dass wir „Traveller“ das eigene Land viel zu wenig erkunden, entschied ich mich spontan mit einem Freund ein Wanderwochenende im Rheintal zu machen.

Daten und Fakten:

Wo? Rheintal (ca. 1 h von Frankfurt am Main), Wanderweg: Rheinsteig

  1. Tag: „Königsetappe“, von Kaub nach St. Goarshausen (22km)
  2. Tag: von St. Goarshausen nach Kestert

Budget: Übernachtung in Kaub 30€ inkl. Frühstück, Bahnticket Kestert-Kaub 4,90€, Verpflegung in Form von Picknick (ca. 20€) + Anfahrt

Tag 1 Königsetappe

1. Tag: Königsetappe 22km

Am Samstag morgen bepackten wir uns mit Proviant im Edeka und ließen uns erst mal ein gutes Frühtück irgendwo am Rheinufer bei Rüdesheim schmecken. Gestärkt legten wir die letzten paar Kilometer bis nach Kaub zurück und suchten einen kostenlosen Parkplatz, um das Auto dort eine Nacht stehen zu lassen.

Da standen wir also in Kaub, mit unseren minimalistisch gepackten Rucksäcken, die hauptsächlich mit Essen und Trinken (es gab sogar selbst gepressten Apfelsaft :D) gefüllt waren.

Die Frage war nur: Wo zur Hölle beginnt der Wanderweg… ? Da wir ja nicht auf den Mund gefallen sind, fragten wir den nächstbesten Dorfeinwohner, der uns gefühlte fünf Minuten fragend anschaute und dann aber gestand, dass er es nicht wisse und uns zum Friseurladen um die Ecke schickte…, da der Besitzer gern wanderte und es bestimmt wüsste.

Gesagt getan, schon standen wir im Friseursalon. Und tatsächlich konnte der Besitzer uns weiterhelfen! Nachdem ich die wahrscheinlich letzte „normale“ Toilette für heute noch ausnutzen wollte, huschte ich quer durch den Salon und wurde von den Damen, die sich ihre neue Frühjahrsfrisuren zulegten, lustig beäugt… Die Wanderer sind scheint’s hier wohl bekannt.

… und auf ging es in die Weinberge! Nach dem ersten Aufstieg wurde ich schon als „rote Tomate“ bezeichnet, was meine Motivation icht gerade steigerte. Nach einer halben Stunde allerdings wurden wir mit einem so wunderbarem Ausblick auf das Rheintal belont, dass es alle Anstrengung wert war.

Blick auf die Loreley am Rheinsteig

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Die Kilometer verflogen nur so wie im nu. Am Anfang des Tages schien mir die Zahl 22 wie ein unerreichbares Ziel, aber schon bald waren wir bei der Hälfte angekommen und gönnten uns dann unser wohl verdientes Picknick… Französischer Schafskäse, Appenzeller, noch mehr Käse, Vanillepuddingberliner, Brot, italienische Salami, Tomate, Äpfel, Bananen, …

Die Kamera haben wir mit einem geschickten kleinen Stativ im Baum befestigt 🙂

 

 

 

 

 

In St. Goarshausen übernachteten wir dann im Rheinhotel Adler. Ein kleines, etwas in die Jahre gekommenes Hotel.

„Lage perfekt für den Rheinsteig. Frühstück klasse. Preis-Leistung nicht zu toppen.“ – Uwe von Booking.com

Loreley

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Loreley_mit_tal_von_linker_rheinseite.jpg

Wer auf Legenden oder Märchen steht, der sollte auf jeden Fall die Geschichte des berühmten Felsen „der Loreley“ kennen… Hier wandert man nämlich vorbei auf dem Weg von Kaub nach St. Goarshausen – der sogenannten Königsetappe.

http://rheingaulinie.de/files/rheingaulinie/files/Freizeit/Aktiv/Loreley/RS7466_loreley_2.jpg

 

Sie kämmte ihr goldenes Haar…

Der Sage nach saß ein blondes langhaariges Mädchen namens Loreley auf dem Felsen am Rhein und kämmte ihr goldenes Haar und sang dabei eine liebliche Melodie. Ihr Aussehen und der Gesang waren so bezaubernd, dass die Schiffer auf dem Rhein zur Loreley hinaufsahen und auf die gefährlichen Riffe, Felsen und Untiefen des Rhein fuhren. Dabei kamen viele Schiffer ums Leben.

 

 

Tag 2: St. Goarshausen – Kestert

Der Wecker klingelte um 7.30 Uhr. Ein Sprung unter die Dusche. Beim Strecken merkte ich die Verspannung meiner Schultern vom Vortag (diesen Rucksack so lange zu tragen hinterlässt Spuren – zum Glück war er heute leichter, da weniger Essen drin war).

Wir machten uns schnell fertig und gingen zum Frühstücksraum, um uns die Bäuche voll zu schlagen. Wir saßen als einzige mit einem älteren, englischen Pärchen im Saal… wahrscheinlich noch zu früh für die anderen Urlauber. Jedenfalls war das Früchstück wunderbar, um sich für den Tag zu stärken. Es gab von Joghurt über Rührei bis Nutella alles was das Herz begehrt.

Also der Start in den Tag war doch schonmal gut 😉 Auf ging es wieder in die Weinberge. Anscheinend sollte es hier kleine Schreins mit Weinproben geben… Leider fanden wir keine 😀 Also weiter, vorbei an „Burg Maus“:

Burg Maus: Wandern am Rheinsteig

Blick auf Burg Maus und das Rheintal

Die Etappe war zwar deutlich kürzer, als die am Tag zuvor, allerdings machte mein Knie nicht mehr mit und wir liefen die letzten vier Kilometer am Rheinufer ebenerdig entlang, sodass wir direkt den Zug in Kestert zurück zum Auto nach Kaub nahmen. Unglaubliche 20 min und 4,90€ später waren wir wieder in Kaub.

Häuser aus Schieferplatten in Kaub

Altstadt von Kaub

Natürlich sehr ernüchternd, wenn man bedenkt, dass wir hier 1 1/2 Tage gewandert sind… aber man darf ja die Höhenmeter auch nicht vergessen ;-)!

 

 

In Kaub schauten wir uns das Städtchen an, machten eine ordentliche Brotzeit und düsten dann wieder Richtung Heimat, sodass wir gegen 20.00 Uhr wieder zu Hause waren.

last Stop: Koh Nang Yuan

… unser letzter Tag!

Nachdem uns Sairee Beach auf Koh Tao sehr ueberlaufen vorkam, wollten wir nochmal an einen unvergesslichen Strand, um die Insel mit ihren malerischen Buchten in Erinnerung zu behalten.

Indie Café und Bakery

Wir stehen frueh auf, und sind fast die einzigen im Hostel, die schon auf den Beinen sind. Es ist 8.30 Uhr. Wir brauchen den letzten Rest Sonnencreme auf (so teuer hier in Thailand!), schlagen uns den Bauch bei unserem Lieblingscafé, dem Indie Café voll (Muesli mit Joghurt und frisch geschnittenen Fruechten, Bagel und Schoko-Croissant… ganz schoen europaeisch, aber unwiderstehlich), und auf zum Strand!

 

 

 

 

Es wird ein Longtailboot gechartert und eisern verhandelt. Wir schaffen es, 50 Baht weniger als die zwei Jungs zu zahlen, die knapp vor uns los sind! Juhu, mittlerweile ist aus dem Handeln hier ein richtiger Sport geworden… Wir geniessen die Fahrt und auf der Insel angekommen muessen wir erst mal eine „Entrance Fee“ fuer die Insel bezahlen… Das wussten wir zum Glueck schon vorher,… was wir allerdings nicht wissen ist, dass man keine Plastikflaschen auf die Insel mitnehmen darf. Wegen Umweltverschmutzung… Jaja, ich glaube ja eher, dass das einzige Restaurant der Insel richtig Geld mit dem Verkauf von Getraenken machen moechte… aber gut. Ich schmuggle laechelnd trotzdem zwei Flaschen mit rein, waehrend meine Freundin ihre abgibt und wir  diese noch kurz runterschuetten…

Mit vollen Wasserbaeuchen machen wir uns auf dem Weg zum Aussichtspunkt der Insel. Es ist noch nicht zu heiss… Also genau richtig fuer solche Aktivitaeten, um danach am Strand zu faulenzen und sich ab und zu ins Wasser zu den Fischen zu stuerzen.

Ein paar schweisstreibende Minuten spaeter, kommen wir oben an. Die Aussicht lohnt sich ;-)!!

View Point Koh Nang Yuan

[Datum einfach ignorieren, das hatte ich nicht richtig eingestellt bei der neuen Actioncam]

Budget pro Person: Longtailboot Hin- und Rueckweg 250 Baht (= 6,60 Euro), Inseleintritt 1oo Baht (= 2,60 Euro)

Tipp: Unbedingt Wasser (im Rucksack versteckt!) auf die Insel mitnehmen und Hut oder Sonnenschirm, denn dort gibt es so gut wie keine kostenlosen Schattenplaetze… bitte die Taucherbrille zum Schnorcheln nicht vergessen ;)!

Koh Tao – Schildkröteninsel

KOH TAO …. ist eine wunderschöne Insel mitten im Golf von Thailand

Koh = Insel, Tao = Schildkröte

Früher waren die meisten Inselbewohner wohl Meeresschildkröten… Leider wurde der natürliche Lebensraum der Unterwasserweltler der Insel durch den Tourismus so beeinflusst, dass heute nur noch vereinzelt Meeresschildkröten gesichtet werden und die Insel dem Namen nun nicht mehr gerecht wird…

Die ersten drei Nächte verbrachten wir in der Chalok Ban Khao Bucht in einer netten Anlage Bigfish direkt am Meer.

Budget: 600 Baht (=15 Euro)/ Zimmer (3 Betten), Ventilator, direkt am Meer

Die Chalok Bay ist eine eher ruhigere Bucht mit flachem Sandstrand. Die Atmosphäre ist wunderbar. Jeden Abend wird Livemusik gespielt, welche durch die ganze Bucht schallt und durch hunderte von Lampignons und andere bunte Lichter wirkt die Bucht sehr verspielt. Uns hat es hier auf jeden Fall super gut gefallen und wir konnten richtig entspannen.

Shark Bay

Zu Fuβ sind wir am zweiten Tag eine Bucht weiter gelaufen…
… zur Shark Bay! Aber nein, wir haben keine Haie gesehen. Trotzdem war die Unterwasserwelt ein Traum – auch die Überwasserwelt am Strand hatte durchaus seinen Reiz, seht selbst:

Shark Bay

Bunte Unterwasserwelt (bitte das Datum ignorieren, ist falsch eingestellt ;-))

 

Hochzeit am Strand

Das lässt wahrscheinlich jedes Frauenherz höher schlagen. Zum Sonnenuntergang durften wir eine Trauung direkt am Strand miterleben! Wie kitschig, aber auch wie schön!!

 

Ao Leuk Bay und Taxi fahren auf Koh Tao

Zunächst stellt sich die Frage, wie man sich eigentlich auf Koh Tao fortbewegt? Überall können Roller für 24h für schlappe 150 Baht ausgeliehen werden. Aber VORSICHT! Man spricht gerne von der Roller-Mafia… Als Tourist kann man ganz schön abgezogen werden, wenn man nicht vorher Bilder vom Roller macht, um alle Kratzer genau zu dokumentieren.. davon abgesehen sind die Straβen nicht alle befestigt und die Insel ist sehr bergig. All diese Argumente zusammen genommen lieβen uns also schweren Herzens ein Taxi für ganze 600 Baht (15 Euro) hin und zurück zu einer nahe gelegenen Bucht nehmen…
Auf zur Leuk Bay!! Eine kleine Bucht mit einem Wahnsinnswellengang… und dem schönsten (bzw. ausgefallenstem Restaurant, in dem ich je war).
Die Felsformationen und der starke Wellengang erinnern hier eher an den stürmischen Atlantik!

Sairee Beach

Die letzten zwei Nächte werden wir hier am Sairee Beach, dem Haupstrand Koh Taos, verbringen, um von hier aus morgen auf eine kleine vorgelagerte Insel mit dem Boot zu fahren und dort schnorcheln zu gehen.
Das Dorf hier könnte man schon fast „Stadt“ im Vergleich zur Chalok Bay nennen, wo wir die letzten drei Nächte geschlafen haben.. 😉

Mittagessen in einem Restaurant am Strand

Wassermelonenfruchtshake nach einem bergigen Spaziergang zur nächsten Bucht, um den Sonnenuntergang anzuschauen :)

 

Next stop: Krabi

Strand, Sonne und Meer.

Am Donnerstag morgen kamen wir endlich im Süden Thailands an. In Krabi, um genau zu sein. Krabi ist ein beliebtes Backpackerziel, um von hier aus die nahegelegen Buchten und Nationalparks zu erkunden. Krabi selbst hat aber keinen Strand.

 

Hostel

Das Pak-Up Hostel war bisher das beste Hostel in Thailand. Super Zimmer, Betten, saubere Duschen und Klos und vor allem ein super Gemeinschaftsgefühl, da das Hostel Aktivitäten für alle  Backpacker anbietet… und jeden Abend gab es eine andere Challenge in der hosteleigenen Bar.

Twister Challenge

An einem der Abende ging ich als Sieger der Twister Challenge hervor.. haha das war ein  Spaβ, vor allem mit bodenlangem Rock! Als Gewinn gab es dann ein T-shirt vom Hostel und ein Getränk von der Bar 😉

 

Budget: 360 Baht (= 9,15 Euro)/Nacht

 

Railay Beach

Ca. 30 min und 150 Baht mit dem Longtailboot von Krabi entfernt liegt diese schöne Bucht, umgeben von eindrucksvollen Kalksteinformationen… Auβerdem gibt es tolle Klettermöglichkeiten zu Aussichtspunkten und einer kleinen Lagune, schnorcheln kann man auch.

Wir verbrachten hier 2 von drei Tagen. Unsere ersten Strandtage in Thailand… 😉

Tiger Temple

Der Tiger Temple liegt auf einem Berg am Rande der Stadt Krabi. Voller Vorfreude auf eine wunderschöne Aussicht und einen tollen Sonnenuntergang meldeten wir uns für die Tiger-Temple-Challenge an und saβen am späten Nachmittag mit anderen Leuten aus dem Hostel auf der Ladefläche eines Pick Ups und fuhren in Richtung Tiger Temple. Dort angekommen liehen wir Frauen uns einen blauen Umhang, der eher einem Arztkittel glich, damit wir uns oben im Tempel die Schultern und Beine bedecken konnten (Respekt).

Was erwartete uns? Nicht mehr oder weniger als 1237 steile Treppenstufen, die zum Gipfel des Berges führten. Es stellte sich als anstrengender als gedacht heraus und bald wurde uns allen klar, warum das Hostel den Ausflug mit „Challenge“ betitelt hatte… Meine Klamotten waren innerhalb von wenigen  Minuten nass geschwitzt, nicht zuletzt wegen der drückenden Hitze, die trotz der späten Uhrzeit noch zu spüren war.

Wir wurden belohnt! Was für ein schöner Ausblick, was für eine Ruhe und was für ein gutes Gefühl, diese 1237 Treppen erklommen zu haben 😀

Nationalpark Kao Yai

Wie erkundet man am besten einen Nationalpark? Naja entweder man zeltet mitten im Park auf einem Campground oder man bucht eine Trekkingtour. Wir haben uns aus Zeit- und Ausrüstungsgründen für Letzteres entschieden, da wir nur 1 1/2 Tage für den Park einplanten. Hat es sich gelohnt? Ja!!

Unserem Freund und Helfer, dem Lonely Planet folgend sind wir im Greenleaf Guest House in der Nähe eines Parkeingangs untergekommen. (150 Baht/Nacht = 3,80 Euro). Schon in Chiang Mai wurde uns dieses Guest House von zwei Deutschen empfohlen, die genau wie wir hier eine 1 1/2 tägige Tour gemacht haben.
Am Montag reisten wir also mit einer 13h-Busfahrt von Pai aus über die Nacht an. (Im Vergleich zum Nachtzug wesentlich unkomfortabler, da uns Betten versprochen wurden,buchten wir die VIP-Klasse; letzten Endes gab es allerdings nur stark zurück klappbare Sitze, aber mit Massagefunktion 😉 Wie übertrieben!)

Tipp: Die beste Busverbindung ist der Nachtbus von Chiang Mai nach Kohrat (650 Baht = 16 Euro) und dann mit einem normalen Bus weiter nach Pak Chong, von wo aus der Park leicht zu erreichen ist.

 

Tag 1: Fledermäuse, Spinnen und Hundertfüβler

Jedenfalls wurden wir im Guest House herzlich empfangen und entschieden uns, direkt die Tour am Nachmittag mitzunehmen.
Nachdem wir gefühlt Tonnen Mosquito Spray und Sonnencreme auf die Haut geschmiert hatten, kletterten wir in die Jeeps, die vor dem Hostel bereit standen. Juhu – die Gruppe aus dem Hostel bestand zum Groβteil aus Spaniern, sodass ich meinen Spaβ hatte, Spanisch zu sprechen.
Uns erwartete eine Höhle, welche Mönchen als Meditationsstätte dient, voller Fledermäuse. Der Gestank in der Höhle durch den „guano“ (= Fledermaus*******) war kaum auszuhalten, trotzdem waren wir überweltigt von dem Anblick hunderter Fledermäuse!

 

 

 

 

 

Auβerdem begegneten uns seltene Tiere, wie ein Hundertfüβler oder (Achtung Harrypotterfans!!!) folgende Skorpionsspinne, welche im 4. HarryPotterTeil in einer Stunde der dunklen Künste von Mad Eye Moody gefoltert wird 😉
Kaum hatte mich der Guide, Joe, gefragt, ob ich mich trauen würde, die Spinne mal im Gesicht zu fühlen und ich mich nicht wehrte, saβ diese auch schon über meinem rechten Auge.
Nach der Höhle ging es zu einem Aussichtspunkt, wovon man beobachten konnte, wie eine halbe Stunde lang 4 Millionen Fledermäuse aus ihrer Höhle flogen, um in der Abenddämmerung zu jagen. Man hätte von weitem fast meinen können, der Schwarm an Fledermäusen wären Rauchschwaden gewesen.
Zur Abkühlung sprangen wir bzw. letzten Endes war ich die einzige, da die anderen wahrscheinlich durch die teilweise giftigen Tiere, welche wir heute gesehen hatten, abgeschreckt waren, in einen kleinen, angelegten See, bevor es zum Hostel ging.
Abends waren wir heilfroh über unser Doppelzimmer und sanken in die vergleichsweise (zur letzten Nacht im Bus und den Nächten zuvor in Pai) federweichen Matratzen und schliefen bis 7.00 Uhr am nächsten morgen wie Babies.

 

 

 

Tag 2: Krokodile, Affen, Gibbons und Waterdragons

Der Tag beginnt mit einer angenehmen Truck-Fahrt in den Nationalpark. Dort angekommen heiβt es, dass wir noch ein Stück weiter fahren, um evtl wilde Elefanten zu sichten. Da hatten wir wohl leider kein Glück. Bzw. im Nachhinein ist die Frage, ob die Führer nicht sogar diese „Elefantensuche“ nur erfunden haben, um die Touries bei Laune zu halten. Wilde Elefanten zu sehen, ist wohl eher eine Seltenheit.
Trotzdem war ich begeistert von der Unberührtheit der Natur. Der Guide lotse uns einen schmalen Pfad entlang mitten durch Lianen und meterhohen, hunderte von Jahre alten Bäumen. Rechts von uns fiel der Pfad ca. 2m zu einem Fluss ab. Und nachdem wir einen „Waterdragon“ (s. Bild) entdeckten, fingen plötzlich die Spanier an „crocodillo“ zu rufen und nachdem ich schnell zur Gruppe aufgeschlossen hatte, sah ich das erste Mal ein wildes Krokodil vielleicht aus 5m Entfernung! Cool! Definitiv ein Erlebnis. Beunruhigt beobachtete ich dann jedoch, wie es langsam aus dem Wasser herauskroch und im Dickicht der Farngewächse verschwand. Zum Glück auf der anderen Seite des Ufers….

 

Mein persönliches Highlight der Tour, waren die Affen, welche wir am Schluss in der Nähe des Visitorcentres beobachten konnten. Ein Affe hüpfte sogar schnell in unseren Truck, als wir ausgestiegen waren, und klaute sich unser Toastbrot, das wir achtlos offen daliegen gelassen hatten. Als wir das sahen, sprinteten wir zurück zum Truck, um unsere Rucksäcke zu sichern!

Ich versuchte mich an ein paar Schnappschüssen und filmte zwei herumtollende Affen. Zu meinem groβen Entsetzen sprang einer der Affen plötzlich unerwartet in meine Richtung und schien meine Kamera mit seinen schelmischen Augen zu fixieren. Ich stolperte rückwärts … Und stampfte dann einmal laut auf den Boden, zum Glück hatte er sich wohl schon wieder auf etwas anderes konzentriert und ich bin also immer noch stolze Besitzerin meiner Kamera…! Das Video hierzu wird noch hochgeladen… 😉

 

 

Tipp: Die 1 1/2 tägige Tour kostet 1500 Baht (= 38,50 Euro) incl. Eintrittsgebühr in den Park (400 Baht), Essen, Trinken und Transport, wer allerdings richtig wandern möchte, weniger auf dem Truck durch den Park fahren möchte, und etwas mehr Zeit einplant, sollte den Park auf eigene Faust erkunden und ein Zelt mitnehmen, um auf dem Campground zu zelten.

Pai: Inmitten von Dschungel, Wasserfällen und heiβen Quellen

Hostel

Was für ein ausgefallenes Hostel… das „UP2U Guesthouse“  liegt etwas auβerhalb des Dorfes.

UP2U Guesthouse

 

Frühstück

Super Ort zum entspannen. Das Guesthouse liegt direkt am Fluss und bietet einen wunderschönen Ausblick. Der Gemeinschaftsraum erinnert an eine Art Baumhaus mit kleinen Holztischen und Hängematten. Gerade haben wir unser Frühstück hier genossen…

Das einzige Manko an diesem Ort der Stille sind die harten Matratzen. Man hätte wohl genausogut auf einer Isomatte auf dem Boden schlafen können…

 

Budget: 160 Baht (= 4,10 €)

 

Essen

Da es in Pai eine relativ schlechte Wasserversorgung gibt, sollte man aufpassen, wo man isst und wenn möglich vorher einen Blick in die Küche erhaschen, ob es flieβendes Wasser gibt, denn sonst wird das Besteck immer im gleichen Wasser gewaschen. Also Vorsicht geboten!

Tipp: no. 9 @ Pai Das Essen wird vor deinen Augen frisch zubereitet. Das Personal und der Koch sind sehr höflich und es schmeckt vor allem sehr lecker!

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Budget: 160 – 300 Baht (4 € – 7,60 €)

 

 

Pai Canyon

Am ersten Abend mieteten wir uns einen Roller und düsten zum Pai Canyon. Der erste schöne Sonnenuntergang in der Natur auf dieser Reise… nach den Städten endlich angekommen.

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Hot Springs

Nach einer kurvenreichen und sehr steilen Fahrt in ein Naturschutzgebiet ca. 9 km auβerhalb von Pai kamen wir am nächsten Tag zu natürlichen warmen Quellen. Das Wasser hatte Badewannetemperatur und es war wunderbar zum entspannen. Allerdings super touristisch. Wir fühlten uns wie in einem Thermalbad mitten in der Natur. Einheimische waschten sich hier mit Shampoo und rubbelten die Haut ihrer Kinder mit Steinen ab. Die Touristen fanden ihren Spaβ daran, sich den Schlamm vom Grund des Tümpels auf das Gesicht zu schmieren und sich einzubilden, in einem SPA zu sein.

Pai Hot Springs